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Handhaltungen - Mudras

Abhaya Mudra: Die Ermutigungsgeste, Segnungs- oder Furchtlosigkeits-Mudra. Die rechte Hand auf Brusthöhe, ist zum Betrachter hin geöffnet. Die Geste stammt von einer Geschichte aus Buddhas Leben. Bei einem Besuch an den Asketen Kassapa gelingt es Buddha, einen Fluss zu bändigen, der über die Ufer getretenen war. Der Fluss zieht sich wieder in sein normales Flussbett zurück. Worauf hin sich Kassapa und tausend seiner Jünger sich zur Mönchsgemeinschaft von Buddha anschliessen.

Bhumisparsa Mudra: Die Geste der Erdberührung. Der Arm ist über dem Knie und die Handfläche zeigt nach innen, die Finger weisen nach unten. Die linke Hand liegt mit der Handfläche nach oben auf seinem Schoss. Buddha berührt mit den Fingerspitzen die Erde um sie als Zeugin für seine Worte anzurufen. Der Ursprung liegt im Sieg Buddhas über Mara. Mara der Gott der Liebe, des Todes, der sinnlichen Begierde (und somit der Herrscher/Kontroll-freak der Welt) stellt Buddha noch einmal auf die Probe.  Er versucht Buddha vom Pfad der Erleuchtung abzubringen, indem er ihm seine schönen Töchter als Versuchung schickt. Buddha erkennt Maras Absicht und lehnt die Versuchung ab, wobei er Mutter Erde als Zeuge berührt.

Dharmachakra Mudra: Die Prediger Geste, bei der die Hände vor der Brust gehalten werden. Die rechte Hand liegt bei leicht angewinkeltem Arm an der Brust, Handfläche nach außen. Die linke Hand bedeckt sie, Handfläche nach innen, dabei berühren sich einige Fingerspitzen. Daumen und Zeigefinger beider Hände formen einen Kreis. Die restlichen Finger sind ausgestreckt. Dies ist die Geste des Andrehens des Rades (Chakra) der Lehre (Dharma). Die Geste lehnt an die erste Predigt von Sarnath an, in welcher Buddha die vier Edlen Wahrheiten erläuterte.

Dhyana Mudra: Die Meditaitonsgeste. Diese Haltung symbolisiert den Zustand der tiefen Meditation. Buddha ist im absoluten Ruhezustand und die materielle Welt ist ihm gleichgültig. Er lässt seine Gedanken und Gefühle los, um das Unbegrenzte zu erfahren. Bei dieser Meditations-Haltung liegen beide Hände  im Schoß aufeinander. Die Handflächen zeigen nach oben. In dieser Haltung saß Buddha wenn er unter dem Baum zue Erleuchtung meditierte.

Namaskar Mudra: Auch Anjali Mudra. Diese Geste ist eine Form eines Grußes, eines Gebetes oder einer Anbetung.   Hierbei sind beide Hände vor der Brust flach und ausgestreckt aufeinander und weisen nach oben. Die Geste findet man eher nicht bei Buddha, weil er kaum jemanden mehr anbetet oder verehrt. Diese Mudra sieht man bei Statuen von Mönchen, Nonnen oder anderen Jüngern.

Varada Mudra: Varada Mudra ist die Geste der Wunschgewährung. Sie wird auch die Segensgewährung und Gnadenerweisung genannt. Hier hängt der rechte Arm mit nach außen gerichteter Handfläche herab. Es steht für das Versprechen von Buddha allen Menschen den Weg zur Erlösung zu zeigen. Die Geste der geöffneten Hand ist das Symbol für “das Geschenk der Wahrheit” das Buddha der Welt angeboten hat.

Vitarka Mudra: Die Geste der Diskussion oder Argumentationsgeste. Hierbei ist der rechte Arm gebeugt. Die Hand erhoben und die Handfläche nach außen gerichtet. Daumen und Zeigefinger formen das Rad der Lehre. Die anderen Finger sind nach oben gerichtet und leicht gebogen bis gestreckt. Buddha wird durch diese Geste als Lehrer charakterisiert. Bei Lehrreden und Diskussionen wurden sie durch Buddha angewandt um seine Worte zu untermauern.